by R-L-X

Seit über 20 Jahren gilt Audemars Piguets Royal Oak Offshore als Inbegriff der sportlichen Oversized-Armbanduhr. In diesem Jahr erfährt die Serie eine Weiterentwicklung. Ziel ist eine technischere und formbetontere Ästhetik.

Es ist das Jahr 1993, als Audemars Piguet seinen ikonischen Royal Oak Modellen die Offshore zur Seite stellt. Mit 42 Millimetern im Durchmesser ist die Offshore für damalige Verhältnisse reichlich überdimensioniert. Und doch setzt sie einen Trend. Einen Trend, hin zu übergroßen Sportuhren. Einen Trend, der bis heute andauert.

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Auf dem SIHH 2014 präsentiert Audemars Piguet nun eine überarbeitete, neue Offshore. Sie hört auf die Referenz 26470 und wird zunächst in sechs Versionen erhältlich sein.

Treu geblieben ist man dem Durchmesser von 42 Millimetern. Das verwundert etwas, denn heutzutage wirkt dieser Durchmesser zumindest auf dem Papier für eine Sportuhr schon geradezu zierlich. Doch die Proportionen der Offshore sind so perfekt, dass man an der Größenschraube gar nicht zwanghaft drehen muss.

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Moderne Wege geht man, was das Material betrifft. Die charakteristischen Drücker und Kronen aus Kautschuk weichen solchen aus schwarzer Keramik. Auch deren Größe hat man für einen zeitgenössischeren Look angepasst. Ebenfalls überarbeitet wurde das Design des Kronen- und Drückerschutzes.

Geblieben sind natürlich die acht sechseckigen Schrauben aus poliertem Edelstahl, eines der Merkmale der Royal Oak Modelle. Auch die Zifferblätter ziert wieder das Mega Tapisserie Waffelmuster. Anpassungen gibt es an den Zeigern, welche neu facettiert wurden.

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Die Kautschuk- oder Alligatorlederbänder haben nun breitere Enden und eine neue Dornschließe, die für eine höhere Nutzerfreundlichkeit als bisher sorgen soll.

Alle neuen Modelle verfügen jetzt über einen Saphirglasboden, durch den man das Automatikkaliber 3126 mit seiner handgravierten Schwungmasse aus 22-karätigem Gold beobachten kann.

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Vier Stahl- und zwei Rotgoldmodelle stehen zur Auswahl. Maritim-sportlich gibt sich die Navy-Variante mit einem Zifferblatt, sowie einem Kautschukband in Königsblau – dazu gibt es orangefarbene Chronographenzeiger. Auch die schon bisher äußerst beliebte Safari-Version schafft es in die Premierenkollektion. Das Elfenbeinfarbene Zifferblatt in Kombination mit dem braunen Alligatorband verleiht der Uhr einen gewissen Vintage Charme.

Fast schon stealthmäßig schaut dagegen die Variante mit schiefergrauem Zifferblatt aus. Mit schwarzen Ziffern und einem grauen Hornback Alligatorband gibt diese Offshore Farbe keine Chance. Wem dies zu dunkel ist, der greift zum Modell mit schwarzem Zifferblatt und roter Tachymeterskala. Die ebenfalls in Rot gehaltenen Chronographenzeiger und die knallrote Naht des Hornback Alligatorbandes sorgen hier für weitere optische Highlights.

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Die ebenfalls neue 26470 in Rotgold strahlt mit einem rotgoldenen Waffelblatt. Sie ist wahlweise mit schwarzem Alligatorlederband oder einem Metallband in Rotgold erhältlich.

Als Listenpreis gibt Audemars Piguet 21.900 Euro für die Stahlversion mit Kautschukband bzw. 22.200 Euro für die Stahlversion mit Alligatorlederband an. Die Royal Oak Offshore in Rotgold mit Lederband wird 34.700 Euro kosten, die Rotgoldversion mit Metallarmband liegt bei 59.000 Euro.

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Audemars Piguet Royal Oak Offshore Chronograph 26470OR.OO.A002CR.01 und 26470OR.OO.1000OR.01

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Audemars Piguet Royal Oak Offshore Chronograph 26470ST.OO.A104CR.01 und 26470ST.OO.A801CR.01

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Audemars Piguet Royal Oak Offshore Chronograph 26470ST.OO.A027CA.01 und 26470ST.OO.A101CR.01

Fotos: © Audemars Piguet

Text: © PCS 2014

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