by R-L-X

Überraschung in Genf! Parallel zum SIHH präsentiert Omega technologische Weltpremieren in Form zweier Seamaster Planet Ocean GMT Modelle. Der Clou: beide Modelle sind aus Platin gefertigt und in einer limitierten Auflage von jeweils nur 8 Stück erhältlich.

Auf den ersten Blick wirken die beiden Neuheiten wie weitere Varianten der erfolgreichen Planet Ocean Serie. Doch bei genauerem Hinschauen bemerkt man, dass es sich hier um zwei absolute Ausnahmeuhren handelt.

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Die Omega Seamaster Planet Ocean Orange Ceramic verfügt über eine Lünette aus orangefarbener Keramik. Noch auf der vergangenen Baselworld hieß es, dass man erst dann eine Keramiklünette in Orange präsentieren werde, wenn der exakte Farbton den Omega Vorgaben entspreche. Nun also hat man es geschafft. Eine Sensation, denn wer sich ein wenig mit der Technologie beschäftigt weiß, was für eine Herausforderung dies ist. Und so wundert es auch nicht, dass das Verfahren bereits zum Patent angemeldet wurde.

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Doch die Planet Ocean GMT Orange Ceramic hat noch mehr zu bieten. Die Ziffern und anderen Beschriftungen der Lünette sind mit Pt850 Liquidmetal ausgefüllt, das Zifferblatt besteht aus sandgestrahltem Platin 950. 24-Stunden-Zeiger, GMT Schriftzug und die Ziffern 6, 9 und 12 sind aus orangenem Aluminium und das farblich passende Lederband hat Nähte aus Platin.

Gehäuse und Faltschließe sind ebenfalls aus Platin 950, einen Hinweis darauf entdeckt man ganz dezent auf dem Zifferblatt unterhalb des GMT Schriftzugs.

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Gehäuse und Faltschließe sind auch bei der zweiten Neuheit aus Platin 950. Im Gegensatz zur Orange Ceramic wurde hier allerdings eine klassische schwarze Keramiklünette gewählt und auch das Zifferblatt glänzt in diesem Werkstoff.

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Die technische Herausforderung bei diesem Modell lag darin, harte Materialien wie Keramik oder Saphirglas mit Diamanten zu besetzen. Hierzu wird das Material zunächst mit einem Speziallaser graviert. Die Öffnungen werden anschließend mit Pt850 Liquidmetal Legierung aufgefüllt und überschüssiges Material wegpoliert.

Anschließend werden die Diamanten in traditioneller Technik in die Liquidmetal Legierung gesetzt. 12 Baguettesteine finden auf diese Art als Trennstriche auf der Keramiklünette ihren Platz, im Dreieck bei 12 Uhr prangt ein Diamant im Full-Cut.

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Das rückseitige Saphirglas wurde mit der gleichen Technik mit einem Omega Logo aus 31 Diamanten versehen. Zusammen mit den 69 Baguettesteinen an den Gehäusefasen bringt es die Platin Planet Ocean auf insgesamt 113 Diamanten oder 2,69 Karat.

Auch ihr Lederband ist mit einer Naht aus Platin versehen.

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In beiden Uhren arbeitet das Omega Co-Axial Kaliber 8615 mit Si14 Silizium Spiralfeder. Die Gehäuse haben einen Durchmesser von 43,5 Millimetern und sind bis 60 bar (600 Meter / 2000 ft) wasserdicht. Ausgeliefert werden die Limited Editions in einer speziellen Präsentations-Holzbox. Neben dem jeweiligen Lederband ist auch ein farblich passendes Kautschukband enthalten.

Die Auflage beträgt jeweils 8 Exemplare. Omega gibt eine vierjährige Garantie. Die Omega Seamaster Planet Ocean Orange Ceramic (232.93.44.22.10.001) kostet 52.000 Euro, die Omega Seamaster Planet Ocean Platinum (232.98.44.22.01.001) 70.000 Euro.

Letztlich sind beide Versionen der Platin Planet Ocean hochinteressante Technologieträger, die zeigen, was möglich ist und was uns, vielleicht schon auf dieser Baselworld, auch bei den “normalen” Modellen erwarten wird.

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Fotos: © Omega

Text: © PCS 2014

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