by R-L-X

Überraschung auf der Baselworld 2014 – Rolex besinnt sich auf seine Cellini Linie und unterzieht sie einem kompletten Relaunch. Gleich zwölf neue Modelle stehen demnächst in den Fenstern der Konzessionäre.

Was haben wir alle gerätselt, anlässlich des kurzen Teasers, welchen Rolex im Vorfeld der Baselworld 2014 auf seine Homepage stellte. Welches Modell zeigt der kurze Film? Und warum sind auf der Aufzugskrone weder Strich noch Punkte – typische Zeichen der Twin- und Triplock-Aufzugskronen bei den Rolex Oyster Modellen – zu sehen? Sollte es sich beim neuen Modell etwa um einen Neuzugang aus der Cellini-Reihe handeln?

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Es sollte! Doch Rolex stellt nicht einfach ein neues Modell vor, es erfindet die Cellini-Linie quasi neu! Zeit wurde es. Denn in diesem Segment tat sich in den letzten Jahren außer der Cellini Prince im Grunde nichts. Und deren Vorstellung ist mittlerweile bereits auch wieder neun Jahre her.

Nun also überleben einzig ebendiese Prince Modelle die Neuausrichtung, alle anderen bisherigen Modelle der Cellini Kollektion sollen in nächster Zukunft dann nicht mehr orderbar sein. Sie machen Platz für Zwölf neue Modelle.

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Diese teilen sich auf drei Linien auf: Cellini Time, Cellini Date und Cellini Dual Time. Jede Linie umfasst ein Weißgold- und ein Everose-Roségoldmodell, welche mit jeweils zwei Zifferblättern – Schwarz und Weiß lackiert im Falle der Time bzw. Schwarz und Silbern radialguillochiert im Muster „Rayons flammés de la gloire“ bei den anderen beiden Linien, erhältlich ist.

Die Cellini Time, Ref. 50509 (Weißgold) und 50505 (Everose-Roségold) ist eine klassische Dreizeigeruhr und das Basismodell der neuen Kollektion. Auf ihr basiert auch die Cellini Date, Ref. 50519 (Weißgold) bzw. 50515 (Everose-Roségold). Das Datum sitzt hier in Form eines klassischen Zeigerdatums auf der 3-Uhr Position.

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Die Cellini Dual Time ermöglicht das Ablesen der Uhrzeit zweier unterschiedlicher Zeitzonen. Die Heimatzeit wird dabei vom Hilfszifferblatt auf der 6-Uhr Position angezeigt, während sich der zentrale Stundenzeiger in Stundenschritten unabhängig auf die jeweilige Ortszeit verstellen lässt. Ein Sichtfenster auf der 9-Uhr Position des Hilfszifferblatts gibt Auskunft, ob es daheim gerade Tag oder Nacht ist.

Die Cellini Dual Time Modelle tragen die Referenz-Nummern 50529 (Weißgold) und 50525 (Everose-Roségold).

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Allen Modellen gemein ist ihr Gehäuse. Rolex betont, dass die neue Kollektion nicht auf einer idealisierten Vergangenheit beruhe, sondern eine Neuinterpretation mit einer Rückbesinnung auf den Klassizismus darstellen und dabei eine Parallele zu den schönsten Beispielen der Monumentalarchitektur jener Zeit aufweisen soll.

Mit 39 Millimetern Durchmesser folgen auch die neuen Cellini Modelle dem anhaltenden Trend hin zu größeren Uhren, allerdings ohne gleich zu übertreiben. Die Modelle verfügen über eine doppelte Lünette, einerseits bombiert, andererseits geriffelt und nehmen so die für Rolex typischen Stilelemente auf.

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Der Gehäuseboden ist massiv und nun, ebenso wie die Aufzugskrone, verschraubt. Dies ermöglicht den Cellini Modellen eine Wasserdichtigkeit von 50 Metern. Ausgestattet sind sie mit Bändern aus Alligatorleder in Schwarz bzw. Braun und einer Stiftschließe.

Die Kaliber basieren auf der auch in den Rolex Oyster Modellen genutzten 3000er Serie mit automatischem Aufzug, blauer Parachrom Breguetspirale und 48 Stunden Gangreserve.

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Die neuen Modelle sollen im Herbst in den Handel kommen. Die Preise werden vermutlich bei etwa 12.200 Euro für die Cellini Time, 14.350 Euro für die Cellini Date und 15.600 Euro für die Cellini Dual Time liegen.

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Fotos & Text: © PCS 2014

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