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Wer darauf hoffte, dass Panerai auf dem SIHH auch in diesem Jahr wieder eines der begehrten “Bronzo” Modelle vorstellt, wurde enttäuscht. Stattdessen setzt man mit Carbotech erneut auf einen für die Uhrenindustrie bisher ungewohnten Werkstoff.

Carbotech – das hört sich interessant an und das schaut auch direkt interessant aus. Der neue Werkstoff, bei dem dünne Kohlefasermatten so übereinander gelegt werden, dass ihre Fasern in unterschiedlichen Winkeln zueinander liegen und die anschließend bei kontrollierter Temperatur mit hohem Druck mit Polyetherketon (PEEK), einem Polymer, zusammengepresst werden, ist korrosionsfrei und hypoallergen.

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Die bei diesem Verfahren entstehende Struktur lässt jede einzelne PAM616 zu einem absoluten Unikat werden. Keine einzige Carbotech Submersible gleicht der anderen.

Bei der PAM 616 werden sowohl Gehäuse, wie auch Drehlünette und Kronenschutzbrücke aus dem extrem leichten Kohlefaser-Verbunsmaterial gefertigt.

Das 47 Millimeter 1950 Gehäuse ist in seiner Form und Größe bereits von anderen Submersible Modellen bekannt. Neu sind die farbigen Details in Paneraiblau auf dem schwarzen Zifferblatt, die einen starken Kontrast zu den ansonsten braunen Zifferblattmarkierungen bieten.

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Die Carbotech ist mit dem Panerai Maufakturkaliber P9000 ausgestattet. Das Automatikkaliber mit zwei Federhäusern bietet neben einer Gangreserve von 72 Stunden die Besonderheit des, unabhängig von der laufenden Minute, in Stundenschritten zu verstellenden Stundenzeigers, äußerst praktisch etwa bei Zeitzonenwechsel oder Zeitumstellung.

Die Uhr wird an einem Kautschukband mit Paneraiblauem OP Logo ausgeliefert und kostet 15.700 Euro.

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Fotos: © Officine Panerai

Text: © PCS 2015

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