by R-L-X

Was tun, an einem Sonntag im Mai? Warum nicht mal auf die Rennstrecke? Auf den Lausitzring zum Beispiel, wo vorvergangenes Wochenende neben der DTM auch die ADAC GT Masters gastierten.

Schon seit Jahrzehnten ist die zur Swatch Group gehörende Schweizer Uhrenmarke Certina eng mit dem Motorsport verbunden. So ist sie auch Sponsor und offizieller Zeitnehmer der ADAC GT-Masters.

“Speedway-Mac” hat alles im Griff

Als diese nun vorvergangenes Wochenende auf dem Lausitzring gastierten, hatte auch ich die Möglichkeit, ein bisschen Rennsportatmosphäre zu schnuppern. Nürburgring, Hockenheim & Co. kenne ich mittlerweile ja schon ein bisschen, in die Niederlausitz allerdings hatte es mich bisher noch nicht verschlagen.

Einführungsrunde zum Sonntagsrennen der ADAC GT-Masters auf dem Lausitzring

Boxenstopps kann man hier hautnah erleben

Von Dresden aus geht es in einer guten halben Stunde zur Rennstrecke, die als Nachfolger der Berliner AVUS geplant und im Jahr 2000 offiziell eröffnet wurde. Gefahren werden die GT-Masters auf der im Inneren des Superspeedway-Tri-Ovals liegenden Grand-Prix-Strecke.

Blick vom Siegertreppchen auf die Boxengasse

Tiefe Einblicke in einen Audi R8 LMS

Auch das Wetter spielt heute mit, so warm hatte man es bei einem Gastspiel der ADAC GT Masters hier noch nie, heißt es.

Perfekte Bedingungen also um ein bisschen durchs Fahrerlager zu schlendern, in die Boxen hinein zu schauen und anschließend einer ganz besonderen Preisverleihung beizuwohnen.

Philip Geipel vom Team YACO Racing erklärt, worauf es beim Rennen ankommt

Adrian Bosshard, der Präsident von Certina und in den 90er Jahren selbst einmal Rennfahrer im Rahmen der MotoGP Serie, stellt die neue Certina DS Podium Chronograph Lap Timer Racing Edition vor und überreicht die allerersten zwei Exemplare den amtierenden ADAC GT-Masters Champions Connor De Phillippi und Christopher Mies vom Team Montaplast by Land-Motorsport. Wer jetzt am Wochenende das 24h-Rennen am Nürburgring gesehen hat: richtig – beide waren auch dort im Siegerauto dabei.

Lars Soutschka, Christopher Mies, Adrian Bosshard, Connor De Phillippi und Thomas Voss bei der Uhrenübergabe

Doch zurück in die Lausitz. Ein kurzer Blick in die Startaufstellung, dann geht auch schon das Rennen los. 60 Minuten dauert das, und genau auf diese Distanz ist auch der extra für die Fans der Rennserie aufgelegte Chronograph ausgelegt.

Ein Blick in die Startaufstellung

Natürlich nicht ohne Grid-Girls

Boxenstopps mit Fahrerwechsel

Am Rennende geht’s in Richtung Parc fermé

Das Besondere dabei: dank des integrierten Lap Timers lassen sich die einzelnen Rundenzeiten messen und auch addieren. Das Ganze mit Hilfe eines COSC-zertifizierten Precidrive Quarzwerks.

Certina Racig Edition Ref. C034.453.36.057.10 (UVP 715 Euro)

Noch ein Stück genauer geht es bei der offiziellen Zeitmessung im Zeitmessraum oberhalb der Ziellinie zu.

Certina als offizieller Zeitnehmer setzt hierbei auf das Know-How der ebenfalls zum Konzern gehörenden Swiss Timing, die ich im Rahmen meines Berichts zur letztjährigen Tour de France (hier noch einmal zum Nachlesen) ja schon einmal vorgestellt hatte.   

Am Ende des 2. Rennens des Wochenendes zur ADAC GT-Masters (Rennen 1 fand bereits am Vortag statt), werden die Neu-Uhren-Besitzer De Phillippi und Mies mit ihrem Audi R8 LMS Zweite, der Sieg geht an Mirko Bortolotti und Ezeqiuel Perez Companc vom Team GRT Grasser Racing Team aus Österreich.

Die Sieger werden gefeiert

Pokale und “Champagner”dusche gibt’s selbstverständlich auch

Für mich ist mein Ausflug zur Rennstrecke nun auch schon wieder fast vorbei, einmal aber noch selbst den Prototyp des 42 Millimeter großen Lap Timers aus PVD-beschichtetem Edelstahl anprobieren, soviel Zeit muss dann doch noch sein.

 

 

Fotos & Text: © Percy Christian Schoeler (PCS) 2017

 

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