Kürzlich gab es hier auf Luxify bereits die ausführliche Vorstellung des Vintage Nautilus „Jumbo“ Full-Sets, welches am 10. November 2018 in Frankfurt zur Auktion kommt (hier noch einmal der Link zum Review). Doch der Katalog zur 98. Auktion des Auktionshauses Dr. Crott hält noch jede Menge weiterer Patek Philippe Uhren bereit. Zehn von ihnen stellen wir heute ein wenig näher vor.

Patek Philippe Nautilus Jumbo 3700/011

Ja, es gibt tatsächlich noch eine zweite 3700 in der kommenden Auktion. Diese findet sich in Katalog Nr. 95 (Link zum Auktionslot). Wer also mit dem Tropical Dial der First Hand Owner Jumbo nicht so viel anfangen kann, der sollte hier zuschlagen.

Die 3700/11 verfügt über ein Zifferblatt mit schön patinierter Leuchtmasse und ist ebenfalls ausgestattet mit dem Kaliber 28-255C. Auch das Original-Zertifikat ist dabei.

Eine traumhafte Nautilus in sehr schönem Zustand – zum Schätzpreis von 40.000 bis 80.000 Euro.

Patek Philippe Nautilus 3800/002JA

Wer die Nautilus liebt, für wen es aber gerne auch eine Nummer kleiner als die Jumbo sein darf, für den gibt es gleich zwei weitere Modelle Gerald Gentas Designikone im Katalog. Die Rede ist von der Nachfolge-Referenz 3800.

Den Anfang macht die Variante in Stahl-Gold aus Katalog Nr. 117 (Link zum Auktionslot). Diese 3800/002JA stammt aus ca. 1983 und gehört damit zur ersten Serie dieser Referenz. Die Goldlünette ist mit Brillanten besetzt, dazu gibt es das Originalzertifikat und die Originalbox. Schätzpreis: 9.000 bis 15.000 Euro.

Patek Philippe Nautilus 3800/1

Ebenfalls aus der ersten Serie der Referenz 3800 stammt Katalog Nr. 94 (Link zum Auktionslot). Es handelt sich um die Stahlversion der Midsize-Nautilus mit dem bekannten tiefseeblauem Zifferblatt mit Balkenstruktur.

Besonders spannend ist der extrem gute Erhaltungszustand dieser Nautilus, welchen man fast als „NOS“ bezeichnen könnte. Die Uhr kommt mit Box und Papieren zu einem Schätzpreis von 19.000 bis 30.000 Euro.

Patek Philippe Nautilus Chrono 5980/1A-014

Wir bleiben bei der Nautilus Reihe, springen nun aber in die Moderne. Der Nautilus Chronograph aus Katalog Nr. 136 (Link zum Auktionslot) stammt nämlich aus 2012. Nach Einstellung der Stahl-Referenz 5980/1A ist auch er allerdings bereits heute ein sehr gesuchtes Sammlerstück.

Das gilt insbesondere für eine 5980 in diesem, in Grunde neuwertigen Zustand. Die Uhr ist ausgestattet mit dem Schwarz-Grauen Zifferblatt und kommt mit Box, Papieren und Stellstift. Eine echte Traumuhr, zu der man gar nicht viel mehr Worte verlieren muss. Ah doch, der Schätzpreis. Der liegt bei 40.000 bis 50.000 Euro.

Patek Philippe World Time 5130G-001

Ebenfalls aus aktuellerer Produktion stammt die Weltzeituhr in Katalog Nr. 135 (Link zum Auktionslot). Mit 39,5 Millimetern Durchmesser ist die Referenz 5130 der Nachfolger der etwas kleineren 5110.

Die Uhr aus 18Kt Weißgold, gekauft 2017, kommt mit der original Patek Philippe Box, Broschüren und natürlich dem Zertifikat. Der Schätzpreis wird mit 22.000 bis 27.000 Euro beziffert.

Patek Philippe Jahreskalender 5035G-028

1996 brachte Patek Philippe den Jahreskalender der Referenz 5035 auf den Markt. Der Mechanismus ist so ausgelegt, dass der Kalender, respektive das Datum, nur ein einziges Mal im Jahr, nämlich am 1. März, gestellt werden muss.

Die 5035G in Katalog Nr. 134 (Link zum Auktionslot) wurde am 9. Oktober 1998 verkauft und kommt mit Box, Papieren und Stellstift. Der Schätzpreis der Uhr im Weißgold-Gehäuse liegt bei 9.000 bis 15.000 Euro.

Patek Philippe Ewiger Kalender 3940

Kein Jahreskalender, sondern ein ewiger Kalender wartet in Katalog Nr. 116 (Link zum Auktionslot). Die Gelbgoldene Referenz 3940 ist ein echter Klassiker. Sie kam 1986 auf den Markt und blieb bis ins Jahr 2007 im Programm von Patek Philippe.

Diese 3940 wurde laut beiliegendem Stammbuchauszug am 9. Mai 1988 verkauft. Mit dem silbrig opalin-weißen Zifferblatt eine der vielleicht typischsten Patek Philippe Uhren, der Box und Broschüren beiliegen. Schätzpreis: 26.000 bis 32.000 Euro.

Patek Philippe Calatrava 96

Laut beiliegendem Stammbuchauszug bereits am 10. Oktober 1955 verkauft wurde die Patek Calatrava der Ur-Referenz 96 aus Katalog Nr. 102 (Link zum Auktionslot). Diese Calatrava misst zwar nur 30 Millimeter, überzeugt aber durch ihren atemberaubenden Zustand.

Ein richtiger New-Old-Stock Fund, wie man ihn wohl nur ganz selten findet. Das Ganze zu einem Schätzpreis von 5.000 bis 8.000 Euro.

Patek Philippe Calatrava 570

Fein gealtert ist die Patek Calatrava in Katalog Nr. 126 (Link zum Auktionslot). Sie wurde laut Stammbuchauszug am 15. März 1943 verkauft und hat mit ihren 35 Millimetern Durchmesser für die damalige Zeit geradezu gigantische Ausmaße.

Die Uhr befindet sich noch im Originalzustand und wurde nicht aufgearbeitet. Entsprechend stimmig ist Ihr Erscheinungsbild. Ihr Schätzpreis wird mit 18.000 bis 25.000 Euro angegeben.

Patek Philippe Calatrava 2448

Ebenfalls im Rotgoldgehäuse und mit ca. 35 Millimetern kommt die Patek Calatrava in Katalog Nr. 125 (Link zum Auktionslot) daher. Sie stammt aus ca. 1949. Ihr versilbertes, leicht gebürstetes Zifferblatt macht sie zu einem Klassiker.

Die Besonderheit an diesem Lot: es ist ein Konvolut aus gleich drei klassisch-eleganten Armbanduhren. Neben der Patek Philippe gehört auch noch eine rotgoldene Vacheron Constantin und eine Gelbgoldene Audemars Piguet dazu. Das Alles zu einem Schätzpreis von 7.000 bis 10.000 Euro!

Auktionstermin

Die 98. Auktion des Auktionshauses Dr. Crott findet am Samstag den 10. November 2018 um 12 Uhr im SkyLoft Eventzentrum des Sheraton Hotel am Frankfurter Flughafen statt. Vorbesichtigungen sind am Vortag der Auktion, also Freitag den 9. November 2018 zwischen 14 und 20 Uhr, sowie am Auktionstag selbst zwischen 8:30 und 11 Uhr möglich.

Hinweis zur Transparenz

Auktionen Dr. Crott (www.uhren-muser.de) ist Kooperations- und Werbepartner von Luxify. Die Auswahl und Beschreibung der hier präsentierten Auktionslots erfolgte jedoch rein unter redaktionellen Gesichtspunkten. Eine Einflussnahme seitens des Auktionshauses fand nicht statt.

Fotos: © PCS 2018

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